19. – 26. September 2021, 22 – 22.45 Uhr & 25. September 2021, 19.30 – 20.30 Uhr, Degginger

Lorenz Kellhuber Trio

Freie Improvisation

Lorenz Kellhuber Trio
(+ Guests)

Lorenz Kellhuber – p
Felix Henkelhausen – b
Moritz Baumgärtner – dr

19.09 – 26.09 um 22 – 22:45 Uhr
Am 25.09. bereits um 19:30 Uhr

Eintritt frei!
(Maximal 20 Plätze stehen zur Reservierung zur Verfügung!)
Bitte reservieren mit Name und Anzahl Personen unter:
reservierung@degginger-cafebar.de

Nach Eingang Ihrer Reservierung wird diese dann von uns noch einmal bestästigt. Erst dann ist Ihre Reservierung gültig. Vielen Dank!

Einlasszeiten und Beginn:

Sonntag (19): Einlass: 19:30 Uhr / Beginn: 22:00 Uhr

Mo-Mi (20-22): Einlass: 20:30 Uhr / Beginn: 22:00 Uhr

Do (23): Einlass: 21:00 Uhr / Beginn: 22:00 Uhr

Fr (24): Einlass: 20:30 Uhr / Beginn: 22:00 Uhr

Sa (25): Einlass: 18:30 Uhr / Beginn: 19:30 Uhr

Sonntag (26): Einlass: 19:30 Uhr / Beginn: 22:00 Uhr

>> Contemporary Chamber Music <<

Die Klassik ist fest in seiner DNA verankert, der Jazz lehrte ihn, auf eigenen Beinen zu stehen – und in der freien Improvisation findet Lorenz Kellhuber immer wieder die grenzenlose Erfüllung seiner musikalischen Vision, einer Contemporary Chamber Music.

Mit dieser Contemporary Chamber Music hat Kellhuber einen Raum der Möglichkeiten geschaffen, in dem sein gesamter musikalischer Kosmos Platz finden und sich zu einer individuellen Sprache verdichten kann: freie Improvisationen in einer der Kammermusik eigenen Intensität und Fokussierung, die die Ästhetik der Klassik genauso aufgreifen wie Einflüsse aus Jazz und Neuer Musik.

Sein neues gleichnamiges Solo-Album umfasst zehn Stücke (VÖ 29.10.2021), die in ihrer Intimität alle Winkel der pianistischen und kreativen Könnerschaft Kellhubers ausleuchten. Er lässt Stille und Dunkelheit erstrahlen, taucht die Szenerie impressionistisch in pastellene Farben, erweitert das harmonische Spektrum hin zu fein ausdifferenzierter Breite und Tiefe und spielt sich in rhythmischer Expressivität in Trance, um an anderer Stelle mit schon barocker Klarheit die Töne zu setzen.

Ob als Solist oder im Trio, mit seiner Contemporary Chamber Music geht Kellhuber konsequent seinen eigenen Weg. Er spielt aus dem Jetzt heraus, was ihm sein tiefstes Innerstes diktiert: finden, erfinden, wiederfinden – es gibt keine Grenzen, außer die eigenen künstlerischen Ansprüche. So schafft er mit seinen Konzerten einzigartige Momentaufnahmen, die eine konzentrierte Hörbereitschaft einfordern – und die dieses Hinhören mit der Entdeckung einer unvergleichlichen Klangwelt belohnen.

1990 in München als Sohn zweier Kirchenmusiker geboren, beginnt Lorenz Kellhuber mit fünf Jahren eine klassische Klavierausbildung. Im Alter von acht Jahren spielt er sein erstes Konzert und beginnt, eigene Musikstücke zu komponieren. Mit elf Jahren ist er Jungstudent an der Hochschule für Kirchenmusik in Regensburg und erhält später Unterricht bei Prof. Franz Massinger, einem Schüler von Arturo Benedetti Michelangeli. Kurz darauf wird er von Rob Bargad (Nat Adderley Quintet) entdeckt und intensiv in die Jazzstilistik eingeführt.
Mit nur sechzehn Jahren besteht Kellhuber die Hochbegabtenprüfung und wird Bachelorstudent am Jazz-Institut-Berlin, wo Kurt Rosenwinkel, Hubert Nuss, Greg Cohen und John Hollenbeck zu seinen Dozenten zählen. Bei seinen regelmäßigen Aufenthalten in New York erhält er außerdem Unterricht bei Fred Hersch und Sophia Rosoff. 2010 beendet Kellhuber als einer der jüngsten Bachelor- Absolventen weltweit sein Studium.
Im Sommer 2014 kürt ihn Monty Alexander als ersten deutschen Musiker zum Sieger der renommierten Parmigiani Montreux Jazz Piano Solo Competition. 2016 wird er für den ECHO Jazz in der Kategorie „Newcomer des Jahres“ nominiert, 2018 gehört er zu den zehn „neuen Key-Players“ in der Zeitschrift „Jazz thing“.
Insgesamt sechs Alben, eine EP sowie mehrere Einzelstücke veröffentlichte er seit 2012, darunter „The Brooklyn Session“ (2015), aufgenommen mit den New Yorker Musikern Orlando Le Fleming am Bass und Obed Calvaire am Schlagzeug, das Soloalbum „Live at the Montreux Jazz Festival“ (2017) sowie die beiden Veröffentlichungen „Samadhi“ (2019) und „About:Blank“ (2020) mit Felix Henkelhausen am Bass und Moritz Baumgärtner am Schlagzeug.

Foto©Denise van Deesen