Nikolai Roslawez – Zwischen Dekadenz und Revoluzzertum

Donnerstag, 23. September 2021, 19 Uhr

Die Musiktheorie und die Musikästhetik Russlands in den 1910er – 1940er Jahren wird von PD Dr. Andreas Wehrmeyer vorgestellt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Bedeutung von Nikolai Roslawez für die russische Musik des 20. Jahrhunderts sowie auf der Entwicklung seines eigenen Tonsystems.

Im zweiten Teil der Veranstaltung werden zwei Auftragskompositionen uraufgeführt:

Daniel Toledo Guillen, Kompositionsstudent an der Hochschule für kath. Kirchenmusik Regensburg, präsentiert je ein kurzes Stück für Jazz – und Streichquartett, aufgeführt von Studenten und Nachwuchsmusikern. Die Stücke wurden eigens für das Festival komponiert.

Die Gegenüberstellung von Jazz und Klassik spiegelt hierbei eines der Kernanliegen des Kammermusikfestivals Regensburg wider.

Darüber hinaus soll die Präsentation von zeitgenössischer Musik, geschrieben von einem angehenden Studenten wie Daniel Toledo Guillen, auch ein Anknüpfungspunkt zu Nikolai Roslawez herstellen, der sich schon als Student mit der Frage und der Herausforderung hinsichtlich der Weiterentwicklung von Musik auseinandersetzte.